Fatih Akin

Active - 1998 - Present  |   Born - Aug 25, 1973 in Hamburg, Deutschland  |   Genres - Drama, Comedy, Culture & Society, Music, Crime

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Factsheet

  • Wuchs als Sohn türkischer Einwanderer in Hamburg-Altona auf.
  • War als 12-jähriger Mitglied der Straßengang "Türk Boys".
  • Verfasste bereits in jungen Jahren eigene Kurzgeschichten und Drehbücher und sammelte erste schauspielerische Erfahrungen in einem Jugendzentrum.
  • Nach drei Kurzfilmen gelang ihm 1998 mit seinem Spielfilmdebüt Kurz und schmerzlos der Durchbruch. Das von Akins Erfahrungen im multiethnischen Arbeiterviertel Hamburg-Altona geprägte Drama wurde u.a. mit dem Adolf-Grimme-Preis und dem Bayerischen Filmpreis prämiert.
  • Weitere Kinoproduktionen wie Im Juli (2000), Solino (2002) und insbesondere die Liebestragödie Gegen die Wand (2004), die mit dem Goldenen Bären, dem Deutschen Filmpreis und dem Europäischen Filmpreis ausgezeichnet wurde, verhalfen ihm zu internationaler Bekanntheit.
  • Boykottierte 2009 die Schweiz-Premiere von Soul Kitchen aus Protest gegen das Schweizer Bauverbot für Minarette.
  • Die Dokumentation Müll im Garten Eden (2012) thematisiert die Umweltverschmutzung im türkischen Dorf Camburnu, dem Heimatdorf von Akins Großeltern.
  • Legt in seiner Freizeit als DJ Superdjango Platten auf.
  • Schrieb 2013 einen offenen Brief an den türkischen Staatspräsidenten Gül, in dem er sich kritisch über die im Rahmen der Protestwelle desselben Jahres verübte Polizeigewalt äußerte und sich über Medienzensur in der Türkei beklagte.